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Ich habe das schönste Büro der Welt!

Mein Arbeitsplatz ist Wien – und damit eine der schönsten, faszinierendsten Städte überhaupt.


Der Impuls einer Freundin – Einladung zur Blogparade von textemitziel.at – lässt mich

heute innehalten und darüber nachdenken, wofür ich meinem Beruf dankbar bin.



Vor genau zehn Jahren habe ich die Fremdenführerprüfung abgelegt. Begonnen hatte es mit Neugierde herausgekommen ist eine Zeit intensiven Lernens und Entdeckens. Die Stoffmenge war enorm: Geschichte, Kunstgeschichte, Architektur, Politik, Recht ... alles musste sitzen. Es war fordernd, aber auch unglaublich bereichernd. Ein Jahrzehnt später, weiß ich: Es hat sich mehr als gelohnt.


Heute darf ich Menschen aus aller Welt meine Stadt zeigen und es erfüllt mich jeden Tag aufs neue mit Freude. Freude über das Staunen in den Augen meiner Gäste, wenn sie versteckte Details entdecken, wirken lassen, wer schon aller die gleichen Straßen entlanggegangen ist, oder einfach einmal ohne Hektik und Agenda die Seele baumeln, und die Stadt auf sich wirken lassen.


Heute darf ich Menschen aus aller Welt meine Stadt zeigen – und das erfüllt mich jeden Tag aufs Neue mit Freude. Freude über das Staunen in ihren Augen meiner Gäste, wenn sie verborgene Details entdecken und wenn Geschichte für sie lebendig wird. Wenn sie wirken lassen, wer hier schon alles gegangen ist, oder einfach einmal: durchatmen, treiben lassen - und die Stadt wirken lassen. Ohne Hektik. Ohne Plan. Nur Wien.


Ganz besonders freut es mich, Wienerinnen und Wienern ihre eigene Stadt neu erlebbar machen zu dürfen – mit Geschichten, die sie vielleicht noch nie gehört haben, und Blickwinkeln, die ihnen bislang verborgen geblieben sind. Denn an jeder Ecke wartet Geschichte – große und kleine. Und dort, wo kein welthistorisches Ereignis stattgefunden hat, gibt es garantiert ein „Gschichterl“: charmant, wienerisch, und oft mit einem Augenzwinkern erzählt.


So ist auch mir in den Jahren meine eigene Stadt noch mehr lieb geworden. Lieblingsorte… da gibt es so viele! Je nach Stimmung ist es das Sitzen und Beobachten in den schönen Kaffeehäusern oder mal die stillen, verwunschenen Innenhöfe, in denen man auch im ersten Bezirk dem Trubel entkommen kann. Dann wieder der bunte Donaukanal, mit seiner urbanen Energie und Streetart. Meine ganz persönlichen Kraftplätze sind

natürlich die wiener Museen, wo ich mich umgeben von Schönheit verliere kann.


Mancherorts lässt sich übrigens das eine mit dem anderen auch wunderbar kombinieren: zB. Im Kunsthistorische Museum schmeckt der Kaffe, in Gesellschaft der alten Meister besonders gut!


Jeder Tag ist anders. Jede Tour ist neu. Und doch bleibt eines gleich: die tiefe Dankbarkeit für diesen Beruf und meine wundervollen Gäste, denn ohne Sie, wäre das alles gar nicht möglich!

 
 
 

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